Der Hamburger Künstler Cooperfrau Melissengeist bewegt sich im Spannungsfeld von Wahrnehmung, Deutung und den Zwischenräumen menschlicher Auffassung. Mit akustischen und visuellen Mitteln untersucht er, wie Wirklichkeit entsteht, sich verschiebt und in Erinnerung neu formt.

Seine Arbeiten sind geprägt von starken Kontrasten, verschwimmenden Grenzen und irritierenden Überlagerungen. Vertrautes wird brüchig, Wahrnehmung gerät ins Wanken. Zwischen Bild, Klang und persönlicher Erinnerung entstehen neue Narrative – fragmentarisch, widersprüchlich und offen für individuelle Deutungen.

Cooperfrau Melissengeist schafft Räume, in denen sich Gewissheiten auflösen und andere Zusammenhänge auftauchen. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen Anziehung und Irritation und hinterlassen nicht selten ein mulmiges Gefühl in der Magengegend.